Mittwoch, 24. Februar 2010

Natalie 24.2.2010

Ich moechte meine Geschichte gerne updaten:

Die Situation meiner beiden Kinder ist immer noch die Gleiche:

Meine aelterer Sohn lebt weiterhin bei seinem Vater und erhaelt noch nicht mal irgendeine Art der psychologischen Behandlung, weil der Vater nicht kooperiert (mit niemandem).
Die Sozialbehoerden haben nun ganz offiziell Stellung vor Gericht bezogen, dass ihre Mittel ausgeschoepft sind und sie sich nicht mehr in der Lage sehen, die Situation der Kinder zu verbessern, oder irgendwelche Massnahmen zu ergreifen.

Ich bin weiterhin gezwungen, meinen kleineren Sohn zum Familienzentrum zu bringen, damit er dort seinen Vater und seinen aelteren Bruder trifft- einmal pro Woche.
Ich habe nicht mal die Moeglichkeit,zu versuchen, mit meinem aelteren Sohn Kontakt aufzunehmen( mich ihm zu naehern,oder mit ihm zu sprechen), weil er sonst schreit und mich schlaegt und das Problem ist ,dass mein kleiner Sohn das mitbekommt,weil wir alle zusammen in einem Raum dort sind.
Warum kann ich meinen aelteren Sohn nicht mal allein sehen??
Die Sozialarbeiter sind nicht in der Lage, ihn von seinem Vater zu trennen d.h., mein Sohn akzeptiert nicht ,mit mir alleine zu sein in einem Raum ohne seinen Vater.

In letzter Zeit ist es der Sozialarbeiterin gelungen( das war vorher auch nicht moeglich- !!!), die beiden Brueder- nach der einstuendigen Begegnung mit dem Vater- etwa 10 Minuten zusammen spielen zu lassen.

Die Tatsache,dass ich gerichtlich gezwungen bin,meine kleinen Sohn einmal in der Woche dorthin zu bringen, ohne dass ich meinen aelteren Sohn nicht mal kurz alleine sehe, geschweige denn irgendeine Art von Kontakt zu ihm haben oder aufbauen kann, ist fuer mich seelisch kaum zu ertragen.

Mein kleiner Sohn reagiert teilweise verstoert und aggressiv auf diese Situation im Familienzentrum.

Am 18.02. gab es wieder einen Gerichtstermin vor dem Familiengericht und es wurde gleich nach der Sitzung ein Urteil erlassen ,dass nun vom Gericht ein Vormund fuer beide Kinder bestimmt werden wird, der in Zukunft ueber beide Kinder entscheiden wird.

Ich tue alles mir nur Moegliche,um sicherzustellen, dass es meinem kleinen Sohn seelisch und koerperlich an nichts fehlt und aus diesem Grund ist dieses Urteil fuer mich sogar positiv, weil ich nun vielleicht hoffen kann, dass mein aelterer Sohn endlich(!!!!) zumindest professionelle psychologische Behandlung bekommt und hoffentlich in der Zukunft zu mir zurueckkommen wird, wenn bewiesen wird, was mit ihm passiert ist- und weiterhin passiert.

Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.
Vorlaeufig bleibt er bei seinem Vater- wie soll da eine psychologische Behandlung anschlagen???

Ich bin immer noch nicht geschieden und meine Lage ist sehr schwierig.

Und die Wochen und Monate vergehen weiter...
Die Gerichtesysteme hier in Israel arbeiten extrem langsam und sind - in meinem Fall- nicht effizient.
Dazu kommt,dass ich mir keinen faehigen Privatanwalt leisten kann, der mit Sicherheit mitlerweile schon sehr viel mehr erreichen haette koennen, als meine ueberarbeitete Anwaeltin,die mir vom Staat bewilligt wurde.

I would like to update my story:

My children's situation is still the same:

My older son is continuous living with his father and is not jet even recieving any psychological treatment- since he was not returned from the weekend visitation end of November 2008- , because the father is not cooperating- with anybody.

The social-authorities statement before the family court is about the following:
There is nothing left for them to do any more, from their side there are no measures possible to be taken to help change the situation for becoming better - and that the situation has become out of their hands.

Continuously I am being forced to bring my small four years old son to the family center so that he can meet there his father and his older ( my older son is about to become eight years in a few days) brother.

Same time there is not even a possibility for me even just to try to contact my older son.
Its not possible for me to come close to him - less than about a meter - or to talk to him - not in Arabic and sure not at all in his mother- tongue German!!! - because in this case he would shout and beat after me.

The very big problem is also, that my smaller son is with us in the same room and is part of the whole situation.

Why is it not possible that I can at least see my older son without the presence of his father alone??!!

The social workers there don't see themselves capable to separate my older son from his father, because my son is not accepting it.
He will not accept to be alone- even with a social worker - in one room with me without his father.

Recently the social workers could at least manage to let the brothers play alone for about ten minutes in the room after the session with the father is over.
That had not been possible before!

The fact, that I am forced by court decision to bring my small son weekly to the family center without myself having opportunity to see my older son without the father - not talking about the impossibility of not being able to rebuild a relationship towards my own dear child - all of that is intolerable for me to bear.
That is breaking my soul and my heard is bleeding!!!

Sure my small son is reacting to this situation between his parents and especially he is reacting to the fact that his brother is obviously rejecting me- his mother!
More or less he is distressed and aggressive after and before the weekly meetings in the family center.

The 18th of February there was finally again a trial in the family court.
Right after the session the decision was given:

For both children there will soon somebody be nominated to become their "decision maker" towards the court.
This person will from now on decide what is in the best interest of both children.

I am doing all my best to make sure that my small son is fully provided with all of my love and care in order to make him feel most comfortable, protected and loved by me.
that is why this decision will hopefully turn out to be positive for my children because it gives me reason to hope that after all that time (!!) my older son will have professional treatment and will return to me in the future hopefully.
So God will it will be proved what happened to him and is still happening....it is mental abuse.

Nobody likes me to mention that, but that is the hard truth.
Its a long way to go and time is not with me- week after week and month after month.

How can a treatment be successful for my child while staying with his abusive father??

Courtsystems work very slowly here in israel and is- in my case- not efficient at all.

Besides I cannot afford a good private lawyer who surely could have been till now much more successful in returning my older son to me than my overworked lawyer who was given to me from the goverment.

16 Kommentare:

  1. Liebe Berit,

    ich weiß gar nicht, was ich dir schreiben soll, außer dir viel, viel Kraft zu wünschen!

    Darf ich das Bild von dir und deinem Sohn (das von deiner Internetseite) "mitnehmen" und so einen Link auf meinem Blog setzen? Damit können wir versuchen, mehr Menschen auf dein Schicksal und deine Seite aufmerksam zu machen. Ich werde auch in regelmäßigen Abständen meine Blogbesucher auffordern, die Petition zu unterschreiben.

    Ich habe leider keine andere Möglichkeit gefunden, Kontakt mit dir aufzunehmen.

    Alles Gute für dich und deine Kinder!

    Anne

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  2. Hallo Anne,

    Danke fuer deine Unterstuetzung.Natuerlich kannst du das Foto verwenden.

    Viele Gruesse
    Berit

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  3. Ich kann´s ehrlich nicht verstehen. Wie können denn 2 intelligente gleichberechtigte deutsche Frauen sich freiwillig sowas antun. Jeder weis doch, das diese Kulturen und Religionen nicht zu einander passen und es immer wieder Konflikte gibt. Ständig liest und hört man von Kindesentführungen und häuslicher Gewalt gegenüber Frauen in diesen Ländern. Klar gibt es das auch in Deutschland aber da kann man sich ganz anders dagegen ankämpfen und es gibt Hilfe. Warum ist Berit nicht schon nach ihrem 1.Heimatbesuch in Deutschland geblieben? Warum tun sich Frauen das an? Kann Liebe wirklich sooo blind machen??? Ich wünsche beiden die Kraft das durchzustehen!!

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  4. Das hilft unseren Kindern ueberhaupt nicht.Wir sind in kein islamische Land gezogen,sondern nach Israel,ein Land,das sich sehr modern gibt.Und warum ich nach meinem 1.Deutschlandurlaub nicht dageblieben bin,mein Ex war damals noch nicht gewalttaetig und ich wusste auch nichts von seiner Beduinenfrau und Kindern.


    Berit

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  5. Egal ob nun Judentum, Christentum oder Islam, diese ganze Mentalität passt nicht mit der deutschen bzw. europäischen zusammen. Immer wieder hört man von Gewalt in der Ehe, das Frauen sich unterordnen und unterwerfen müssen und das auch in Israel! Warum tritt jemand freiwillig dem Islam bei obwohl er mit Glauben nichts am Hut hat? Warum sind die Männer nicht in Deutschland geblieben? Ihr beiden habt euch nach den Wünschen der Männer gerichtet. Aber eine Ehe/Beziehung ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Für die Mehrheit der Deutschen ist Polygamie unvorstellbar. Gerade in diesen Wüsten-Ländern ist es doch an der Tagesordnung. Ich denke ihr seit ziemlich blauäugig gewesen und wolltet euch auf ein schönes Abenteuer einlassen.
    Ich weiß das meine Kommentare euren Kindern nicht helfen aber ich wünsche euch wirklich von ganzem Herzen das ihr das Unmögliche schafft und irgendwann eine normale glückliche Familie sein werdet.

    LG Anja

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  6. Hallo Anja,

    deine Kommentare sind schon recht unsensibel. Wenn du Berits Geschichte aufmerksam gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, wie JUNG sie war, als sie diesen Mann kennengelernt hat und sich für ein anderes Leben entschieden hat. Ich werde bald 40, und würde heute behaupten, dass mir sowas nicht passieren könnte, HEUTE. Was vor zwanzig Jahren gewesen wäre, kann ich nicht sagen. Berit ist sehr jung gewesen, hatte kein stabiles Elternhaus im Hintergrund.

    Also erspare doch bitte jemandem, der wirklich in Not ist, Deine destruktiven Kommentare auf BILD-Zeitungs-Niveau.

    Anne

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  7. @ Anne: Meine Kommentare sind nicht destruktiv. Ich lebe in einem Land wo ich sagen darf was ich denke (u.a. ist das ein Grund warum ich hier lebe) und mit dieser Meinung definitiv nicht allein dastehe. Ich habe mich mit anderen über dieses Thema unterhalten und ALLE sehen es genauso. Ich habe die Leidensgeschichte der beiden Frauen sehr wohl aufmerksam gelesen. Aber jetzt mal ehrlich, klar ist jeder mal jung und macht Fehler aber so eine Entscheidung in ein anderes Land zu gehen und hier alles abzubrechen will ja wohl reiflich überlegt sein. Wie viel Leute kennst du die in das „Heilige Land“ ausgewandert sind??? Ich kenne nicht einen. Also kann man es doch wohl nicht auf das Alter oder ein instabiles Elternhaus schieben. Viele Jugendliche haben keine Perspektive aber wandert man dann gleich aus??? Wie kann man denn 4 Jahre eine Fernbeziehung führen und danach gleich mit einem „fremden“ Mann in ein vollkommen unbekanntes Land übersiedeln und heiraten. Hätte es nicht auch zu denken geben müssen das er eine Abtreibung verlangt hat???

    Klar hilft meine Meinung keiner von beiden aber immer nur sagen „Ach das tut mir aber leid für euch“ hilft auch nicht..

    Viele Grüße
    Anja

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  8. @Anja

    ich hatte 5 Jahre eine Fernebeziehung mit ihm.Davon habe ich ein Jahr als Voluntaer in Israel gelebt.Die anderen 4 Jahre war ich ueber das Jahr verteilt etwa 6 Monate in Israel.Da kann man wohl kaum von einem fremden Mann und unbekanntes Land sprechen.Die Schwangerschaft war von uns beiden nicht geplant,er wollte eine Abtreibung,weil er kein uneheliches Kind wollte,was sicherlich auch mit der Kultur hier zusammen haengt.Fuer mich war es sehr wichtig,dass mein Kinder eine Mutter und einen Vater hat und deshalb bin ich auch mit meinem Sohn nach Israel gezogen.Mein Ex war nie in Deutschland,spricht kein deutsch,hat keinen Schulabschluss,da sein Vater frueh starb und seine Mutter die Schule nur bis zur 11.Klasse finanzieren konnte.Er haette in Deutschland keine Chancen auf gute Arbeit.Hier haette er sein eigenes Business.Ich mit Baby konnte erstmal nicht arbeiten,also waere er der Hauptverdiener gewesen und das waere fuer ihn leichter in Israel gewesen.

    Berit

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  9. „Es tut mir so leid oh es tut mir ja so leid“, das sind offensichtlich die Kommentare die hier gefragt sind aber damit kann ich leider nicht dienen. Wer im 20. bzw. im 21. Jahrhundert noch nicht begriffen hat das in gewissen Regionen unserer Erde noch Gepflogenheiten herrschen die hier zulande an das Mittelalter erinnern, der ist entweder dumm oder ignorant. Da ich in den gelesenen Fällen Dummheit ausschließen kann, bleibt nur das letztere und somit hält sich mein Mitleid in Grenzen. Ich bin mir auch nicht ganz sicher was das Gejammer eigentlich bezwecken soll. Beiden ist mit Sicherheit von Freunden oder Bekannten abgeraten worden diesen Schritt zu tun aber sie wussten es besser und somit sollten sie auch die Konsequenzen tragen. Eigentlich kann ich nur hoffen und wünschen das nicht noch deutsche Steuergelder für eine Rückreise solch verblendeter Existenzen verschwendet werden, da es hier in Deutschland Menschen gibt, die unverschuldet in Not geraden sind und finanzielle Hilfe eher verdient haben als freiwillig zum Islam übergetretene Abenteurerinnen.

    ..und nur noch ein Hinweis: ein Gebet geht im Stillen vor - Allah wird’s schon richten.

    Jens

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  10. Also, ich denke mal, das erwachsene Menschen sich zusammen reissen können, und hier nicht auf diese Art und WEise aufeinander losgehen müssen.

    Ob man nun Mitleid mit den Frauen hat oder nicht, das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber hier geht es immerhin auch noch um Kinder, und das sollte ja wohl nun niemanden kalt lassen. Und um ihnen zu helfen, sollte sich unsere Politik sehr wohl mal aufmachen und die Steuergelder nutzen.

    Stefanie

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  11. @ Jens

    Natalie und ich tragen die Konsequenzen fuer unsere Entscheidungen und glaub mir wir haben schon genug "bezahlt" fuer diese Entscheidung.
    Hier geht es aber um Hilfe fuer unsere Kinder,die misshandelt werden.Ich koennte heute ins Flugzeug steigen und nach Deutschland fliegen.Aber meine Kinder nicht und um die geht es hier.
    Ausserdem bin ich nicht Moslem und war auch nie Moslem.Mein Ehevertrag ist nicht rechtsgueltig,ich war also nie mit ihm verheiratet.Laut Islam hat ein moslemischer Mann kein Recht an unehelichen Kindern.
    Ausserdem ist es in keiner Religion erlaubt Kinder zu misshandeln.
    Wenn jemand im z.B.Jemen entfuehrt wird,hilft Deutschland auch.Da kann man auch sagen,selber Schuld,wenn man dahin reist.Unsere Kinder sind Geiseln von ihren Vaetern.Unsere Kinder sind deutsche Staatsbuerger.

    Berit

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  12. Ich glaube es macht einen großen Unterschied ob jemand im Jemen im Urlaub entführt wird bzw. Entwicklungshilfe leistet oder jemand der auswandert. Derjenige welcher auswandert hat ja wohl das Endziel die Staatsbürgerschaft des Landes anzunehmen.

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  13. Hallo Berit,

    vielleicht interessiert dich diese Seite: www.kindesentzug24.com

    gruss
    M

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  14. @Jens und alle,die sich angesprochen fuehlen:

    Wie schon oft genug angesprochen ist der Zweck dieses Blogs der, unsere Kinder vor dem Missbrauch durch ihre Vaeter zu schuetzen und ihnen eine normale und gesunde Zukunft zu sichern- leider ist ihre jetzige Perspektive sehr besorgniserregend und Berit und ich versuchen verzweifelt, diese Situation fuer sie zu aendern und darum appelieren wir an Eure Hilfe in Rat und Tat.
    "Der gewaehlte Begriff "Gejammer" ist wohl hier gaenzlich fehl am Platz!
    "Ignorant" ist meiner Ansicht nach derjenige, der nicht in der Lage ist, zu begreifen, um was es hier eigentlich geht.

    Abgesehen ist es mit der sog. "Gleichberechtigung" in Europa auch nicht so weit her.
    Es gibt genug Maenner, die sich gerne von ihren schwer arbeitenden- doppelt und -dreifach - belasteten Frauen bedienen lassen- und genug Frauen, die sich das gefallen lassen- da kann man keine Religion oder Kultur als Grund dafuer herhalten lassen.
    Trotzdem bin ich persoenlich der Meinung,dass man wohl sagen kann,dass das Patrichariat hier im nahen Osten allgemein staerker ausgepraegt ist, als beispielsweise in Deutschland.
    Ich bin sicherlich trotz der etlichen Male,die ich hier zu Besuch war, bevor ich endgueltig hierherzog, naiv gewesen.
    Aber es ist doch Unsinn, von Frauen wie uns zu behaupten,dass wir "auf ein schoenes Abenteuer" aus wahren.
    Ich war naiv genug, an Liebe zu glauben,zuviel Vertrauen zu haben, war naiv genug, um mit soviel Hoffnung und Geduld hierherzukommen- wie so viele Frauen hier, die ich mitlerweile kennengelernt habe.
    Dazu muss man wissen, dass Israel ein Einwanderungsland ist und leider hier sehr viele Frauen verschiedenster Herkunft und Religion "ihr blaues Wunder" erleben muessen-
    abgeschnitten von ihrer Familie der unausweichlichen Scheidung gegenueberstehen und die Folgen fuer ihre Kinder und sich auf sich nehmen muessen...(aus Russland,Aethiopien,Phlippinen,Amerika,Europa...)
    In die Frauenhaeuser fluechtet nur ein kleiner Teil dieser ungluecklichen, missbrauchten Frauen.
    Ich habe ziemlich viele, ganz verschiedene, Schicksale gesehen.

    Die Dunkelziffer ist sehr viel hoeher- es sind viele Tausende von Frauen, die in ihren kaputten Ehen mit ihren Kindern bleiben, weil sie entweder nicht die innere Kraft oder die Moeglichkeit aus verschiedenen Gruenden haben, auszubrechen.

    Wieviele Frauen dieser Art gibt es in Europa??
    Wen interessiert das? Schlimm genug,dass es sie gibt.
    Auch Einheimische verschiederner Religionen und Kulturen hier haben die schlimmsten Eheprobleme uebrigens- und die sind keine "Deutschen".
    Es wird wohl immer wieder passieren,dass Maenner und Frauen verschiedener Kulturen und Religionen einander heiraten- gegen den Willen ihrer Familien.
    Manchmal klappt das, oefters leider nicht.

    Natuerlich habe ich mich nach den Wuenschen meines Ex-mannes gerichtet- wie die meisten Frauen- Frauen sind im allgemeinen flexibler als Maenner und eher zu Kompromissen bereit- nicht nur ich.
    Ich halte fest an meinem Glauben,weil ich weiss,dass das der richtige Weg fuer mich ist und ich Kraft und Trost finde im Gebet zu Gott- Allah.
    Wer damit ein Problem hat, dem kann ich auch nicht helfen.
    Ich denke,dass jeder ein Recht hat, zu entscheiden ,was gut oder Schlecht fuer ihn ist.
    Meine Freunde suche ich mir mit dem Herzen aus, nicht nach Religion oder Staatsangehoerigkeit- gottseidank habe ich viele gute Menschen um mich.

    Natalie

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  15. also ich finde es sowas von schlimm,
    ...diese machtlosigkeit....ich weiß gar
    nicht, was ich dazu sagen soll.....?
    hast du dich vielleicht schonmal an stern.tv
    gerichtet....manchmal ist es ganz sinnvoll
    in die öffentlichkeit zu gehen...

    ich wünsche dir von herzen viel glück
    und alles gute
    liebe grüße
    claudi

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  16. Hallo Claudi,

    Wir haben alle moeglichen Medien kontaktiert.Mein Fall wurde sowohl im Fernsehn,als auch in Zeitungen veroeffentlicht,es hat nichts gebracht.Ich habe weiter Kontakt zu den Medien und es wird auch noch mehr veroeffentlicht werden.

    Viele Gruesse
    Berit

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