Mittwoch, 12. Mai 2010

Natalie 12.05 2010 -Moderene Sklaverei- Ausreisesperre fuer mich

Mein liebster Vater ist vorletzten Freitag in Deutschland gestorben.
Zu meinem grossen Schmerz kam noch dazu,dass ich Ausreisesperre habe-
meine beiden Soehne sowieso.
Mein Ex hat das vom Schariagericht bekommen, da ich -leider!!!- noch
immer mit ihm verheiratet bin (drei Jahre kaempfe ich nun fuer eine
Scheidung- bisher erfolglos). Ich habe mehrere Tage gebraucht,um von
zwei Gerichten endlich bestaetigt zu bekommen,dass ich fuer ein paar
Tage allein meine Familie in Deutschland sehen konnte, um auch bei der
Beerdigung dabeisein zu koennen.
Ich habe es geschafft-Gott sei Dank!! Ich musste nach Taibeh fahren, um
die Orginalpapiere zu bekommen - war dreimal bei der Hafengrenzpolizei
in Haifa-, um die Sperre im Computer aufzuheben - mehrmals bei meiner
Anwaeltin- mein Ex wollte natuerlich meinen kleinen Sohn fuer die Zeit
bei sich haben.
Ueber meine Leiche haette er ihn bekommen!
Ich habe breits meinen aelteren Sohn verloren ,weil er ihn gegen mich
aufgehetzt hat-mein Kleiner haette dasselbe Schicksal zu erwarten gehabt.

Gestern frueh bin ich wiedergekomme - meinem kleinen Sohn geht es sehr
gut und wir habe uns gluecklich wieder in die Arme schliessen duerfen -
er war gut aufgehoben bei der Familie mit denen ich hier in Haifa
befreundet bin.
Ich habe am Sonntag einen weiteren Termin beim Schariahighcort - mein
Ex hat mal wieder das Sorgerecht beantragt, obwohl das Sorgerecht nur
vom Zivilgericht verhandelt werden darf und es nun einen gerichtlichen
Vormund geben soll, der vom Familiengericht(Zivilgericht) bestimmt
worden ist.
Er hat genug Geld, um seinen Privatanwalt zu bezahlen- dieser leistet
gute Arbeit fuer ihn - und seine.Familie
Ausserdem wird es demnaechst ein Meeting mit den Sozialbehoerden geben- mit
meinem Ex und mir.
Gott weiss, wass da wieder von mir verlangt wird - ich moechte zumindest
meinen kleinen Sohn schuetzen duerfen!!!

Morgen muss ich ihn wieder zum Familienzentrum bringen,damit er seinen
lieben Papa sieht.


Exit stop to father's funeral – arbitrary/absurd par excellence!

My beloved father passed away unexpectedly in Germany, my home country, on Friday, April 30th 2010. As my hopefully soon ex-husband managed to get from the Shariya Court an exit-stop order for me and our children soon after I escaped with the children to a shelter, three years ago (I became Moslem upon our marriage and believe in this religion to date, for my own sake and that of my children, also for the sake of their contact with their father).
It was my natural wish to rejoin my family as soon as possible and attend the funeral which was set for Friday, May 7. Now, I had to see to it that the exit stop be annulled in order to be able to go to Germany.
The Shariya court in Haifa ordered it immediately and I booked and paid for a flight with "Ha'Daka ha 90" for following the early morning. I hurried to the border police in Haifa to cancel the stop order on their computer, only to discover that the court indicated a wrong file number and that only the Shariya court in Taibeh, where it was given could in fact retract it.
The company where I had ordered the ticket refused to transfer the amount for a later flight, so $ 252 were gone, quite a lot for a person that has no income beyond about 3000 shekkel alimony together with a few cleaning jobs, and who has to fight to bring up decently a younger child, while the older one is kept hostage with my still-husband (in the hope to get us back he manages to postpone the divorce for about three years now) although I have custody of both children.
The document was finally ready two days later. I had to book another, more expensive flight, but, worst of all, I had to go to Taibeh to get the original. It didn't bother anybody, that the Sharya court is now situated immediately opposite my husband in separation' s house, and I the only person to accompany me there was the taxi driver, another expense of NIS 500, not trivial for me.
Then I had to bring the document to the Haifa border police to cancel the stop order on the computer. I was not allowed to enter the premises for quite a while, until I mentioned the name of one of the officials there, to whom a friend of mine had explained by phone, how important and urgent it was.

After meticulous body check and minutes of hassle at the airport, which seemed endless to me, I was finally allowed to board the plane which brought me to my family.

Back in Israel now I am happy to be reunited with my younger son, who during my absence stayed with friends in our familiar, friendly neighborhood. My older son I am allowed to see only once a week at Merkaz Kesher, where his father does not leave us alone for a moment, despite repeated explicit decisions by the social workers' committees. But this is another story, for which I would appreciate any possible help in order to get my older son back.

The motivation for this publication is the absurdity, that in the age of internet and fax, vital documents cannot be transmitted from one authority to the other without exhausting the people concerned, forcing them to run from one instance to another, back and force, loose time, money and health, in order to personally attend the settling of pure bureaucratic procedures.

Thank you for your attention, and may it help me and others.
Natalie



26 Kommentare:

  1. Liebe Natalie,
    zunächst möchte ich Dir mein aufrichtiges Beileid zum Verlust Deines Vaters aussprechen. Ich stelle es mir, gerade im Zusammenhang mit der Gesamtsituation, schrecklich vor.

    Auch wenn vieles in diesem Gerichtswirrwarr kaum nachvollziehbar ist, hoffe ich, dass sich doch noch jemand eurer Geschichten annimmt und wirklich durchgreift.

    Liebe Grüße

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  2. nochmals an Natalie: Wäre es Dir evtl. möglich, während Deines Aufenthaltes hier in Deutschland, persönlich Fersehsender, Personen usw. aufzusuchen, die was bewirken könnten?

    Mir fallen folgende ein:
    Iris Berben
    Avi Primor
    Felicia Langer
    Ruth Herz (bin mir nicht sicher, ob sie momentan in D. wohnhaft ist)

    Es muss sich doch endlich was bewegen!!!

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  3. Hallo,

    Danke fuer Deine Anteilnahme.
    Ich habe sehr viel hinter mir - und ich moechte gar nicht wissen,was noch kommen koennte- die Zukunft weiss nur Gott.
    Das ist momentan mein Leben und ich muss durch und habe mich irgendwie daran gewoehnen muessen- ich habe keine Wahl.
    Meine Kinder geben mir sehr viel Kraft- ich habe einen kleinen Vierjaehrigen bei mir, der voller Lebensfreude und Liebe zu mir ist und dafuer lohnt es sich, alles zu ertragen.
    Mein aelterer Sohn braucht mich ebenso- ich warte geduldig auf den Tag, an dem ich wieder Kontakt zu ihm aufbauen kann- momentan ist das leider nicht moeglich, weil er bei seinem Vater lebt und seelisch sich in einer ausweglosen Lage befindet.
    Ich bete zu Gott fuer eine Wendung zum Guten und mein Glaube gibt mir Trost und Halt,denn ich lege alles in Gottes Haende und bin bereit , den Weg zu gehen, den ER fuer mich vorgesehen hat.

    Ich war nur vier Tage in Deutschland- uebers Wochende- und diese Tage habe ich sehr intensiv mit meiner Familie verbracht, die ich seit Jahren nicht gesehen hatte.
    Ich durfte mit den Meinen um meinen lieben Vater trauern und da war auch sowieso keine Zeit, irgendetwas anderes zu erledigen.

    Laengst sind alle Medien und Organisationen informiert- ich weiss nicht,was man noch machen koennte.
    Alice Schwarzer sollte sich beispielsweise bei Berit melden- hat sie aber dann aber leider doch nicht gemacht.
    Es ist aeusserst schwierig, da was zu machen und Leute zu erreichen,die vielleicht auf irgendeine Weise unseren Kindern helfen koennten.-- Leider.

    Falls Du E-mailadressen hast von Leuten,die vielleicht helfen koennten, kannst Du gerne den Link zu unserem Blog ihnen schicken.

    Liebe Gruesse: Natalie

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  4. Hallo Natalie,

    leider habe ich keine E-Mail-Adressen und kenne auch keine "einflussreichen" Leute. Aber die dürften ja im Internet leicht rauszukriegen sein. Ich werde mich heute abend mal dran setzen.

    Ich habe mal vor Jahren einen Pastor aus Bethlehem predigen gehört. Er ist Christ und setzt sich für die Versöhnung zwischen den..... naja, eigentlich zwischen allen ein. Kannst Du Dir vorstellen, evtl. Geistliche um Hilfe zu bitten? Du bist doch Muslima, oder? Ich habe auch schon an Bassam Tibi gedacht.

    Ich stelle es mir auch schlimm für Deine Familie vor, Dich wieder nach IL verabschieden zu müssen. In jeder Hinsicht eine schreckliche Situation.....

    Es gibt sicher auch noch mehr deutsche Frauen, die Palästinenser geheiratet haben und jetzt in IL leben oder es vorhaben oder die dort Urlaube verbringen. Vielleicht könnte man den Medien eure Geschichte sozusagen als "abschreckendes" Beispiel verkaufen. Aber auch daran habt ihr sicher schon gedacht....

    Liebe Grüße

    L.

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  5. Ich hätte noch eine Frage: Angenommen, eine deutsche, NICHT konvertierte Frau fährt mit ihrem palästinensischen Mann (isr. Staatsbürger, Moslem) und Kind (doppelte Staatsbürgerschaft) für einpaar Wochen auf Urlaub nach IL, NICHT mit der Absicht, dort zu bleiben.

    Kann der Mann auch in diesem Fall eine Ausreisesperre erwirken?

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  6. Wir haben alles versucht,auch Geistliche um Hilfe gebeten.In den Medien war ja nun meine Geschichte 3 mal,aber die Medien bringen auch nicht so viel,wie man sich vorstellt.Um etwas zu bewirken,muesste taeglich in den Medien berichtet werden.
    Zu deiner Frage,ja auch wenn eine nicht moslemische Frau mit ihrem deutsch-palestinaensischen Kind nach Palestina/Israel faehrt,kann der Mann die Grenze zu machen.
    Was helfen wuerde,waere ein sehr guter Anwalt,den wir beide leider nicht zahlen koennen.Medien wenn sie taeglich berichten wuerden,um z.B. Spendengelder fuer einen Anwalt zu sammeln oder wenn was auf diplomatischer Ebene laufen wuerde.

    Berit

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  7. Ich finde es nett, dass Du Dir so viele Gedanken machst und Berit hat ja schon alles beantwortet.

    Eine Sache noch:
    Wir haben auch aus einem anderen Grund diesen Blog gemacht:

    Damit jeder lesen kann, was hier passiert- vor allem mit unseren Kindern, aber auch mit uns.
    Wie die Gerichte hier arbeiten und die Sozialbehoerden agieren- gegen das Wohl unserer Kinder!
    Und auch die Sache mit dem Exit-Stop ist sehr wichtig.
    Junge, verliebte Frauen, die ueberlegen, in ein fremdes Land "einzuheiraten" ( nicht nur nach Israel, sondern ueberhaupt ins Ausland), sollen durch unsere Geschichten gewarnt werden, was alles so passieren koennte, wenn die Ehe nicht klappt und vielleicht auch schon Kinder da sind.
    Wenn durch unseren Blog vielleicht neues Leid verhindert werden kann, dann hat sich das hier alles schon gelohnt.

    Natalie

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  8. Ich werde den Eindruck nicht los, dass diese ganzen Sozialarbeiter befangen sind und ihre eigenen Probleme auf eurem Rückenaustragen. Soweit ich weiss, kann jemand, der z.B. in D. ein Studium (egak, welches Fach) abgebrochen hat, in einem arabischen Dorf problemlos als "Lehrer" oder Sozialarbeiter arbeiten. Ich kenne selbst zwei solche Exemplare, denen ich im Dunkeln schon hier in D. lieber nicht begegnen wollten. Und jetzt werden sie auf Kinder losgelassen.....

    Ich denke, die Intention eurer Seite, fruchtet. Wenn man sich in eine binationale Beziehung und dann auch noch in der Konstellation verstrickt (und die Ehe muss in D. zumindest ja nicht immer gleich zum Scheitern verurteilt sein), dann sitzt einem doch die Angst immer im Nacken. Ich bin gerade dabei, vor unserem nächsten IL-Besuch, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Notiere mir sämtliche wichtige Telefonnummern, Adressen, werde eine ausreichende Summe an Geld auf die Kreditkarte laden usw.
    Ich weiss nicht, ob das im Fall der Fälle hilft.... und was man noch - auch zur Vorbeugung - machen kann, ausser dass man sein Kind nie aus den Augen lässt.

    Das Hauptziel dieses Blogs - und das wünsche ich euch von Herzen - ist doch aber, dass ihr eure Kinder zurückbekommt. Man kann nicht genug Menschen darauf aufmerksam machen.

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  9. Sorry für die Tippfehler. Bin ziemlich müde....

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  10. Liebe Natalie, wir kennen uns nicht. Ich habe durch Berit und ihre Freundinnen von euren Umstaenden erfahren. Dir möchte ich heute einfach nur mein Beileid aussprechen fuer den Verlust des Vaters. Wie gut, dass Du - egal wie - bei seiner Beerdigung sein konntest. Das ist so viel wert! Lass Dich und lasst Euch nicht entmutigen. Irgendwie wird sich doch eine Lösung finden!

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  11. Danke Dir, liebe "Frankfurterin".

    Ja, das stimmt,was Du schreibst.
    Bei meiner Familie sein zu koennen,war sehr wichtig fuer mich und diese paar Tage mit ihnen so wertvoll fuer unsere ganze Familie.

    Ich habe so viel Hoffnung in meinem Leben- allein durch so viele nette Leute und Freundinnen um mich.
    Ich bekomme sehr viel emotionale Unterstuetzung hier von den Menschen und letztendlich liegt alles in Gottes Hand.
    Ich werde meinen Weg immer weiter gehen und werde meine Kinder nie aufgeben.

    LG, Natalie

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  12. Hallo,
    habe da was gefunden:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/190/345029/text/

    Zwei Personen werden in dem Artikel genannt:
    Marieluise Beck und Manauela Landuris

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  13. Hallo,

    Danke fuer den link,wir werden die Leute kontaktieren.

    Berit

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  14. vor allem frau beck scheint ja interessant zu sein. hätte es sinn, dass sie parallel auch von unterstützern angeschrieben wird? würd emich gerne mit euch darüber abstimmen, berit hat meine mail-adresse.
    LG r.

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  15. @ Frankfurterin: Ich glaube, das ist eine gute Idee. Vielleicht sollten wir dann ein gemeinsames Schreiben an Frau Beck aufsetzen?
    @ Berit + Natalie: Was haltet ihr davon?

    Liebe Grüße
    L.

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  16. Ja,ihr koennt Frau Beck auch gerne kontaktieren.Vielen Dank,Berit.

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  17. Hallo Berit und Natalie,

    gibt es bei euch etwas Neues? Ich bastle gerade an einer Mail an Frau Beck. Vielleicht/hoffentlich engagiert sie sich für euch genauso wie sie sich für unsere ausländischen MitbürgerInnen einsetzt. Das wäre schön.

    Mir gehen derzeit zwei Dinge durch den Kopf:
    Natalie hat irgendwo geschrieben, dass es sehr viele deutsche Frauen in IL gibt, die in eurer Situation sind. Könnte man evtl. möglichst viele der betroffenen Frauen zusammentrommeln und versuchen, gemeinsam etwas zu bewegen?

    Und noch eine Frage in eigener Sache: Welche Vorsichtsmaßnahmen könnt ihr Frauen empfehlen, die mit ihrem israelischen Mann (Moslem) und den gemeinsamen Kindern nach IL reisen, um dort für einpaar Wochen die Familie des Mannes zu besuchen? Natürlich das Kind nicht aus den Augen lassen (soweit das möglich ist). Was kann man noch tun?

    Viele Grüße

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  18. @ "anonym"

    Nein,da hast Du was nicht richtig gelesen bei mir- ich meinte,dass Israel ein Einwanderungsland ist und es auch aufgrund dessen viele "gemischte"Ehen gibt, von denen dann etliche zum Scheitern verurteilt sind und dann eben besonders die auslaendischen Frauen (Russinnen, Aethiopierinnen..-was auch immer) an den daraus resultierenden Problemen zu leiden haben - aber nicht spezifisch die "deutschen Frauen".

    Ich kenne keine anderen deutschen Frauen hier mit derartigen Problemen wie Berit's und meine.

    Was Neues?

    Ich warte seit zwei Wochen auf ein Urteil vom "Schaaryahighcort"- bisher kam noch nix.

    Mein aelterer Sohn bekommt seit etwa einem Monat endlich Therapie bei einem Kinderpsychologen- aber die Situation im Familienzentrum ist schrecklich wie eh und je- ich habe das schon beschrieben.
    Ich renne weiter hinter allen "Zustaendigen" her , und versuche meine anderen Probleme auch irgendwie zu loesen - die letzten zwei Vormittage habe ich damit verbracht- letzte Woche ebenfalls zwei Vormittage.


    Bei dem Letzten faellt mir spontan ein:

    -Kopie aller Paesse machen und Orginalpaesse sicher verwahren.

    -auch Kopien von Geburtsurkunden der Kinder und Sorgerechtserklaehrung dabei haben.

    _aktuelle Fotos der Kinder dabei haben.

    Aber ich glaube nicht,dass man etwas dagegen tun kann,dass der Ehemann die Grenze absperrt fuer den geplanten Heimflug....

    Man kann hoechstens einen Anwalt im Vorhinein bevollmaechtigen, dass dieser nachprueft, ob Ausreisestop bereits erwirkt wurde, oder nicht, falls man waehrend des Aufenthalts Verdacht schoepft.

    Falls das Kind wirklich weg sein sollte,wuerde ich sofort zur Polizei gehen und mich an die Deutsche Botschaft in TelAviv wenden.

    VG, Natalie

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  19. Ich wuerde niemals mit einem Kind aus gemischter Ehe nach Israel,Palestina,Gaza auf Urlaub fahren.Der Mann kann die Grenze zu machen auch waehrend eines Urlaubs!Da nuetzen dann auch keine Paesse und das Sorgerecht(wahrscheinlich hat man ja sowieso geteiltes Sorgerecht).Das weder die deutsche Botschaft noch die Polizei und Gerichte helfen,kannst du ja an unseren Faellen sehen.
    Ich kenne einen Fall einer Amerikanerin,die mit ihren Zwillingen als sie 2 Jahre alt waren zurueck in die USA ging.Der Vater blieb in Israel und zeigte kein Interesse an den Kindern,er wusste die ganze Zeit wo sie sich aufhielten.Als die Kinder 14 Jahre alt waren wollte die Frau mit ihren Kinder wieder in Israel leben und reiste mit einer Tochter vor,die andere Tochter sollte ein paar Wochen spaeter nachkommen.Kaum war sie mit der einen Tochter in Israel hat der Vater eine Ausreisesperre fuer die Tochter gemacht.Die andere Tochter wollte nun natuerlich nicht nachkommen.Die Frau hat es nach 2 Jahren geschafft mit ihrer Tochter in die USA auszureisen.2 Jahre war die andere Tochter ohne Eltern in den USA.Ich denke das dieser Fall sehr deutlich zeigt,wie viel macht die Maenner hier haben.In diesem Fall war der Mann ein Jude,waere er Araber gewesen,haette die Frau mit ihrer Tochter sicherlich nicht raus gekonnt.

    Berit

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  20. Hallo Natalie und Berit,

    wie geht es euch? gibt es was neues?

    danke für eure tips bzgl. der vorbeugung eines möglichen kindesentzugs. mit dem arabisch-israelischen mann gar nicht in seine heimat zu reisen, ist doch beinahe unmöglich. und wenn man sagt: mein kind und ich fahren nicht mit, weil ich angst davor habe, dass du mir mein kind wegnimmst, dann weckt man womöglich schlafende hunde.

    eigentlich würde ich soweit gehen und sagen, dass man um diesen menschenschlag einen großen bogen machen und sich erst gar nicht auf sie einlassen sollte, aber wenn´s zu spät ist, dann muss man eben retten, was zu retten ist und da hilft m.E. streckenweise diplomatie bzw. reden lassen und sich seinen teil denken.

    nunja, das waren meine gedankengänge zur späten stunde.

    @ berit: deinen neuen anwalt hab ich auf facebook gefunden. sehr sympathisch, aber warum so teuer?

    liebe grüße

    l.

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  21. Hallo, das ist eine schlimme Geschichte und ich wünsche Dir viel Erfolg Deine Kinder zu erhalten oder zu retten.
    Hoffentlich lesen es sehr viele Frauen in Deutschland, damit sie sich mit solchen Männern nicht abgeben.
    Dir viel Kraft und Mut
    wünscht
    f.

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  22. Oh mein Gott.
    Durch Zufall bin ich gerade auf diese Seite gekommen und bin total geschockt !

    Ich wünsche Dir alles Glück der Welt und hoffe, dass Ihr bald frei zusammen leben könnt.

    Ich möchte gern irgendwie helfen.
    Vielleicht hilft es ja schon wenn ich den Blog verlinke ?
    Das tue ich gleich !



    Alles Glück der Welt wünsche ich Euch
    Judith

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  23. ohje bin auch grade auf dem blog aufmerksam gewurden. bin gleich leser und werde ihn auch verlinken. euch alles gute .lg

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  24. Hallo Natalie, hallo Berit

    eure Schicksale sind furchtbar und ich wünschte ich könnte euch helfen. Im Moment habe ich leider noch keine zündende Idee. Bei meiner Suche im Internet bin ich jedoch auf eine sehr interessante Seite gestossen. Vielleicht kann euch da etwas oder jemand weiterhelfen: www.theisraelproject.org. Interessant ist vor allem die Seite "Israel 62". Da bin ich dann auch auf die Präsidentin des obersten Gerichtshofes gestossen. Ihr Name ist Dorit Beinisch. Hattet ihr schon irgendwie Kontakt zu ihr? Scheint laut Bericht eine taffe Frau zu sein und sie hat selbst auch zwei Kinder.

    Ich werde mir auf jedenfall noch mehr Informationen zusammensuchen. Irgendwie muss euch einfach geholfen werden.

    Bis dahin wünsche ich euch beiden weiterhin viel Kraft, Mut und Hoffnung.

    Liebe Grüsse und eine Menge Glück
    Brigitte

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  25. Liebe Berit,

    wie geht es Euch?

    Ich hoffe es hat sich etwas zu Deinen Gunsten verändert!

    Viele liebe Grüße
    Anne

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  26. Hallo Natalie, Hallo Berit,

    ich habe gerade euer "leid" gelesen und sehe auch das es nun schon eine zeit zurück liegt. ich hoffe das sich in der zwischenzeit diese angelegenheit zum guten gewendet hat.

    ich habe auch ein "problem" und wollte mal in die runde fragen ob mir jemand nützliche tipps geben kann. Leider bin auch auch eine enttäuschte die momentan noch mit einem tunesier, hier in deutschland zusammen lebt. wir haben 2 gemeinsame kinder. ich halte es aber einfach nicht mehr aus und fühle mich total "eingeschränkt". ich möchte mich von ihm trennen, weiss aber nicht wie ich es am besten machen soll. ich würde gerne im vorfeld ein paar risiken ausschliessen. denn er hat vor irgendwann einmal wieder zurück zu gehen in sein heimatland. wir sind nicht standesamtlich verheiratet, jedoch haben die kinder seien nachnamen. ich würde gern eine ausreisesperre für die kinder erwirken, kann mir jemand sagen wie der "werdegang" dahin ist? Über eine antwort würde ich mich freuen. Euch auch weiterhin viel Kraft und alles gute.

    liebe grüße
    stefanie

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